Das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) setzt sich mit den Ursachen und Folgen von Einsamkeit auseinander und fördert die Erarbeitung und den Austausch über förderliche und hinderliche Faktoren in der Prävention von und Intervention bei Einsamkeit in Deutschland. Dazu verbindet das KNE Forschung, Netzwerkarbeit und Wissenstransfer. Das Projekt hat zum Ziel, das bestehende Wissen zum Thema Einsamkeit zu bündeln Wissenslücken zu schließen und gewonnene Erkenntnisse in die politische und gesellschaftliche Praxis einfließen zu lassen. mehr erfahren

AKTUELLES

ANGEBOTE BEI EINSAMKEIT

Es gibt nicht die eine Antwort zur Linderung eines subjektiven Leidens. Denn Einsamkeit ist so vielseitig, wie die Menschen die sie verspüren, die Ursachen die sie ausmachen und die individuellen Biografien die sie formen. Daher sind auch die Angebote für Betroffene vielfältig. Sie finden hier eine Übersicht über einige überregionale und bundesweite Angebote und Programme. Mehr erfahren

EINSAMKEIT

beeinflusst das Leben vieler Millionen Menschen. Chronische Einsamkeit erhöht das Risiko für psychische sowie physische Erkrankungen und wirkt sich negativ auf die soziale Teilhabe von Menschen aus. Das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) möchte einen Beitrag zur Vorbeugung und Bekämpfung von Einsamkeit leisten. Mehr erfahren

Einsamkeit

ist ein subjektives Gefühl, bei dem die eigenen sozialen Beziehungen nicht den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen.

Das Netzwerk

verbindet Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik, um Lösungen zur aktiven Bekämpfung und Vorbeugung von Einsamkeit zu finden.

Die Forschung

des KNE untersucht, wie Einsamkeit verhindert und bekämpft werden kann. Im Fokus stehen dabei Gelingensfaktoren für die Prävention und Intervention.

ALLIANZ GEGEN EINSAMKEIT

Die Allianz gegen Einsamkeit ist ein bundesweites Netzwerk aus verschiedenen Organisationen, die sich gemeinsam gegen Einsamkeit engagieren. Die Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wollen mit ihrem Wissen das gesellschaftliche Miteinander stärken, Einsamkeit vorbeugen und sie lindern sowie entsprechende Maßnahmen sichtbarer machen. Mehr erfahren

DEUTSCHER GEMEINSAMKEITSPREIS 2026

Einsamkeit ist eine vielschichtige gesellschaftliche Herausforderung: Sie beeinträchtigt die physische und psychische Gesundheit und gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Der Deutsche Gemeinsamkeitspreis rückt dieses wichtige Thema ins Rampenlicht – und würdigt vor allem diejenigen, die bereits heute aktiv handeln: Projekte, Organisationen und Initiativen, die gegen Einsamkeit kämpfen und für gelebtes Miteinander einstehen. Mehr erfahren

PUBLIKATIONEN

VIDEOS

Kompetenznetz Einsamkeit am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. 

info (at) kompetenznetz-einsamkeit.de

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Gefördert vom:

Deutscher Gemeinsamkeitspreis 2026: Worum geht es?

Einsamkeit ist eine vielschichtige gesellschaftliche Herausforderung: Sie beeinträchtigt die physische und psychische Gesundheit und gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Der Deutsche Gemeinsamkeitspreis rückt dieses wichtige Thema ins Rampenlicht – und würdigt vor allem diejenigen, die bereits heute aktiv handeln: Projekte, Organisationen und Initiativen, die gegen Einsamkeit kämpfen und für gelebtes Miteinander einstehen.

Mit dem Preis setzt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gemeinsam mit dem Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) und im Rahmen der Allianz gegen Einsamkeit ein klares Zeichen: Wir können der Herausforderung Einsamkeit gemeinsam begegnen. Der Wettbewerb lenkt den Blick auf inspirierende Ideen, die es bereits gibt und soll Andere anregen, ebenfalls für soziale Verbundenheit aktiv zu werden.

Der Preis wird erstmals im Jahr 2026 vergeben und in den Folgejahren bis zunächst 2029 jährlich ausgelobt.

Kategorien

Der Deutsche Gemeinsamkeitspreis wird 2026 in vier Kategorien vergeben. In jeder Kategorie werden drei Preisträgerinnen und Preisträger-Projekte (1. bis 3. Platz) ausgezeichnet. Die Kategorien verbinden unterschiedliche Akteursgruppen und Themenschwerpunkte, um möglichst vielen Initiativen und Aktivitäten eine Bewerbung zu ermöglichen.

Die vier Kategorien sind:

  • Kategorie 1: Kommunen und öffentliche Einrichtungen
    In dieser Kategorie werden Landkreise, Städte sowie öffentliche Einrichtungen (z .B. Schulen und Studierendenwerke) ausgezeichnet, die durch ihre Maßnahmen und Projekte einen wirksamen Beitrag zur Verringerung von Einsamkeit leisten.
  • Kategorie 2: Zivilgesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement
    Diese Kategorie würdigt zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, die sich ehrenamtlich oder gemeinwohlorientiert im Kampf gegen Einsamkeit engagieren. Ausgezeichnet werden können unter anderem Kirchengemeinden, Nachbarschaftsinitiativen und -projekte, Vereine sowie Wohlfahrtsverbände.
  • Kategorie 3: Wirtschaft und Arbeitswelt
    In dieser Kategorie werden betriebliche, verbandliche oder gewerkschaftliche Initiativen ausgezeichnet, die mit innovativen Ansätzen dazu beitragen, Einsamkeit im Arbeitsumfeld zu verringern und das soziale Miteinander ihrer Beschäftigten zu stärken.
  • Kategorie 4: Angebote für schwer erreichbare Zielgruppen
    In dieser Kategorie werden Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die Menschen erreichen, die aufgrund besonderer sozialer, gesundheitlicher, ökonomischer oder räumlicher Zugangsbarrieren ein erhöhtes Risiko für Einsamkeit aufweisen. Hierzu können beispielsweise Alleinerziehende, armutsbetroffene Personen erwerbslose Personen, Menschen mit Behinderungen, pflegende Angehörige sowie queere Menschen zählen. Gewürdigt werden Ansätze, die diese Barrieren gezielt abbauen, etwa durch besonders niedrigschwellige oder aufsuchende Formate, durch persönliche Ansprache, durch die Nutzung vertrauter Orte oder durch eine enge Orientierung an den Lebenslagen der adressierten Menschen. Die Kategorie umfasst sowohl zielgruppenspezifische Angebote als auch offene oder quartiersbezogene Initiativen.

Jury

Die Jury setzt sich aus fünf Expertinnen und Experten im Themenfeld Einsamkeit zusammen. Folgende Personen gehören im Jahr 2026 der Jury zum Deutschen Gemeinsamkeitspreis an:

Prof. Dr. Sonia Lippke

HAW Hamburg und Mitglied im Beirat „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ des KNE

Markus Zorzi

Abteilungsleiter im Bayrischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Katharina Roth

Geschäftsführerin der nebenan.de-Stiftung und Mitglied im Beirat „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ des KNE

Christian Fein

Gründer der Initiative „KeinerBleibtAllein“

Dr. Sven-Olaf Obst

Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Schirmherrschaft

Die Schirmherrschaft für den Preis übernimmt im Jahr 2026 Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Bekämpfung von Einsamkeit ist ein zentraler Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit. Als Initiatorin der Allianz gegen Einsamkeit setzt sie sich dafür ein, das Thema als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sichtbar zu machen und wirksame Lösungen zu fördern. Mit der Schirmherrschaft unterstreicht Bundesministerin Karin Prien die Bedeutung der zahlreichen Projekte und Initiativen, die bereits heute für Zusammenhalt, Begegnung und gelebte Gemeinschaft stehen, und stärkt deren Sichtbarkeit und Wirkungskraft.

Teilnahmebedingungen & Auswahlverfahren

Zur Bewerbung eingeladen sind Kommunen, öffentliche Einrichtungen auf kommunaler Ebene (z. B. Schulen, Studierendenwerke), zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und Verbände, Gewerkschaften sowie betriebliche Initiativen für Beschäftigte. Initiativen auf Länderebene (z. B. Aktionspläne, Strategien) sowie politische Parteien und parteinahe Stiftungen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Pro Projekt können bei der Einreichung bis zu zwei passende Kategorien ausgewählt werden. Die endgültige Zuordnung trifft das Kompetenznetz Einsamkeit in Abstimmung mit dem BMBFSFJ.

Einen Muster-Bewerbungsbogen zur Vorbereitung Ihrer Bewerbung finden Sie hier.
Bitte beachten Sie, dass der Muster-Bewerbungsbogen nicht für die Einreichung einer Bewerbung zum Deutschen Gemeinsamkeitspreis 2026 verwendet werden kann.

Die Bewerbung ist ausschließlich über die dafür vorgesehene online Bewerbungsmaske möglich und muss spätestens bis zum 16. August 2026 erfolgen.

Nach Eingang prüft das Kompetenznetz Einsamkeit alle Bewerbungen auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit. Nicht erfüllte Teilnahmevoraussetzungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.

Die Preisträger und Preisträgerinnen werden in einem zweistufigen Auswahlverfahren ermittelt. Zunächst wählt das Kompetenznetz Einsamkeit anhand festgelegter Kriterien die TOP 10 Projekte je Kategorie aus, stimmt diese Auswahl mit dem BMBFSFJ ab und legt sie anschließend der Jury vor. Die Jury entscheidet über die Plätze 1–3 in jeder Kategorie.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden bis zum 1. November 2026 informiert und zur Preisverleihung am 2. Dezember 2026 ins BMBFSFJ in Berlin eingeladen.

Die ausgezeichneten Projekte werden im Vorfeld der Preisverleihung auf der Website und den Social-Media-Kanälen des Kompetenznetzes Einsamkeit sowie in weiteren Öffentlichkeitsformaten des Kompetenznetzes und des BMBFSFJ präsentiert. Mit der Teilnahme wird in diese Form der Öffentlichkeitsarbeit eingewilligt.

Der Rechtsweg ist für diesen Wettbewerb ausgeschlossen.