Angebote bei Einsamkeit

Es gibt nicht die eine Antwort zur Linderung eines subjektiven Leidens. Denn Einsamkeit ist so vielseitig, wie die Menschen die sie verspüren, die Ursachen die sie ausmachen und die individuellen Biografien die sie formen. Daher sind auch die Angebote für Betroffene vielfältig. Sie finden hier eine Übersicht über einige überregionale und bundesweite Angebote und Programme. Die Liste wird im Laufe der Arbeit des KNE erweitert.

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Übersicht

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HILFS- UND BERATUNGSANGEBOTE

Entsprechend der Vielfalt an Ursachen für Einsamkeit und den Bedarfen der Betroffenen entwickeln wir an dieser Stelle fortlaufend eine Liste mit Kontakt- und Hilfeangeboten, um Menschen, die sich einsam fühlen, erste Anlaufstellen anzubieten.

Eine Auswahl von Projekten finden Sie hier:

TelefonSeelsorge Deutschland e.V.

Die TelefonSeelsorge Deutschland e.V. ist für jeden da. Sie bietet allen Ratsuchenden bei Problemen und Krisen in jeder Lebensphase ein offenes Ohr. Per Telefon 0800-111 0 111 , 0800-111 0 222 oder 116 123 sowie per Mail und Chat unter online.telefonseelsorge.de
Das Angebot ist kostenlos, anonym und jeden Tag rund um die Uhr erreichbar.

krisenchat

krisenchat.de bietet kostenfreie Beratung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren via Chat an. Das Angebot ist rund um die Uhr (24/7) über WhatsApp und SMS, ohne Anmeldung und Registrierung erreichbar und wird von ehrenamtlichen Fachkräften aus dem psychosozialen Bereich durchgeführt.
Dabei richtet sich das krisenchat-Angebot an alle, die nicht wissen an wen sie sich wenden sollen, bisher keine Hilfe gesucht haben und sich noch nie mit ihren Ängsten, Problemen und Sorgen an jemanden gewandt haben.
krisenchat berät auch auf Ukrainisch und Russisch.

Nummer gegen Kummer

Die „Nummer gegen Kummer“ berät sowohl Kinder und Jugendliche als auch Eltern – am Telefon und online. Das Telefon für Kinder und Jugendliche ist unter  116 111 von Mo – Sa zwischen 14 – 20Uhr erreichbar.

Das Telefon für Eltern ist unter 0800 1110 550 von Mo-Fr zwischen 09-17Uhr sowie Di und Do bis 19Uhr erreichbar. Weitere Infos unter: www.nummergegenkummer.de

Silbernetz e.V.

Am Silbertelefon finden Menschen ab 60 Jahren täglich von 08-22 Uhr unter 0800 4 70 80 90 ein offenes Ohr – ohne Krise oder konkretes Problem. Anonym, vertraulich, kostenfrei!

Für einen tiefergehenden telefonischen Kontakt gibt es die Silbernetz-Freundschaft: interessierte Senior*innen werden mit Ehrenamtlichen vernetzt, die dann einmal pro Woche für ein persönliches Telefongespräch anrufen.

Mit der Silberinfo stellt Silbernetz den Anrufenden am Silbertelefon deutschlandweit Kontaktinformationen zu Angeboten der Altenhilfe zur Verfügung. Mehr unter: www.silbernetz.de

REDEZEIT FÜR DICH

REDEZEIT FÜR DICH ist eine Plattform mit über 350 ausgebildeten ehrenamtlichen Zuhörer*innen, die Menschen wertfrei und kostenlos zuhören. Die Coaches, Therapeut*innen und Psycholog*innen bieten Menschen die Möglichkeit, ihre Gedanken und Gefühle in einer vertraulichen und unterstützenden Umgebung auszusprechen. Sie unterstützen bei Belastungen wie Unsicherheiten, Selbstzweifeln, Einsamkeit, Wut, Hilflosigkeit, Frust, Unruhe und Überforderung. Zuhörer*innen stehen auf Deutsch und in verschiedenen Fremdsprachen zur Verfügung.
Mehr dazu auf: REDEZEIT FÜR DICH #virtualsupporttalks

[U25]

[U25] ist ein niedrigschwelliges, kostenfreies Online-Hilfsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren in (suizidalen) Lebenskrisen. Die Beratung erfolgt ausschließlich anonym per Mail im Caritas-Beratungssystem durch ehrenamtliche Gleichaltrige (Peerberater*innen), die die Ratsuchenden durch ihre Krisen begleiten. Unterstützt werden die Ehrenamtlichen durch pädagogische Fachkräfte.
Mehr dazu auf: www.u25-deutschland.de

JugendNotmail

Auf jugendnotmail.de können Kinder und Jugendliche ihre Sorgen thematisieren – unkompliziert, vertraulich, kostenlos und datensicher. Rund 230 Psycholog*innen und Sozialpädagog*innen mit Zusatzausbildung beraten ehrenamtlich in ihrer Freizeit und beantworten die „Notrufe“ der jungen Menschen schnell und verlässlich per Mail und Chat. Jugendnotmail.de bietet Ratsuchenden einen geschützten Raum, in dem sie ihre Sorgen und Nöte unkompliziert und vertraulich online mitteilen können und Hilfe zur Selbsthilfe sowie Entlastung erfahren.

Nightline Deutschland

Studierende können in den örtlichen Nightlines auf freiwillige Mitstudierende zählen, die als Gesprächspartner*innen per Telefon, E-Mail oder Chat zur Verfügung stehen. Die Mitarbeitenden in einer Nightline erhalten eine spezielle Schulung im Bereich des einfühlsamen Zuhörens und werden zudem durch Supervisor*innen begleitet und unterstützt. Dieses Angebot steht Studierenden rund um die Uhr zur Verfügung, ohne dass eine Anmeldung oder Registrierung erforderlich ist.
Alle Telefonnummern der Nightlines findet ihr unter:
https://nightlines.eu/erreichbarkeit/

Psychologische Beratung der Studierendenwerke

Viele Studierendenwerke bieten Ratsuchenden und Einsamkeit empfindenden Studierenden psychologische Beratungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene. Der Dachverband der Studierendenwerke bietet unter folgendem Link eine Suchfunktion für Beratungsangebote in 46 Städten: https://www.studentenwerke.de/de/ansprechpersonen-psb

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MODELLPROJEKTE GEGEN EINSAMKEIT

Im Frühjahr 2022 nahm das Kompetenznetz seine Arbeit gegen Einsamkeit auf, bestehende Projekte zu vernetzen und Strategien zu systematisieren. Viele Modellprojekte arbeiten jedoch bereits seit Jahren zum Thema. Hier finden Sie ausgewählte Projekte, die vom BMFSFJ gefördert werden:

Mehrgenerationenhäuser

Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Füreinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede*r ist willkommen. Als Begegnungsorte fördern sie das nachbarschaftliche Miteinander und tragen zur Attraktivität der Kommunen bei. Unter diesem Link finden Sie eine Karte mit den aktuellen Standorten.

Miteinander-Füreinander: Kontakt und Gemeinschaft im Alter

Im Rahmen des Projekts Miteinander-Füreinander der Malteser werden von Juli 2020 bis Ende 2024 insgesamt 112 Standorte in ganz Deutschland gefördert. Um möglichst viele von Einsamkeit im Alter bedrohte Menschen zu erreichen, werden neue Zugangswege zu den Zielgruppen eröffnet und zusätzliche Angebote gemacht. Dazu gehören Unterstützungs- und Begleitungsdienste sowie Engagementmöglichkeiten für alte und hochaltrige Menschen. Eine Übersicht der Standorte finden Sie auf der Projektseite.

Stärkung der Teilhabe älterer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Isolation

Das ESF Plus-Programm richtet sich vorrangig an ältere Beschäftigte ab 60 Jahren, die vom Ausschluss vom Arbeitsmarkt bedroht oder betroffen sind. Ziele des Programms sind die Vorbeugung und Bekämpfung ungewollter Vereinsamung und sozialer Isolation, Stärkung der finanziellen Absicherung im Alter und die Unterstützung kommunaler Teilhabestrukturen für Ältere. Gefördert werden sozial innovative Vorhaben mit neuen Ideen und Konzepten zur Erreichung dieser Ziele. Die EU fördert zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Projektträger mit Zuwendungen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus). Weitere Informationen finden Sie hier.

DigitalPakt Alter

Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der BAGSO-Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft setzt sich der DigitalPakt Alter seit 2021 für die digitale Teilhabe Älterer in der Gesellschaft ein. Langfristig soll allen älteren Menschen ein Angebot für einen niedrigschwelligen digitalen Zugang und Kompetenzerwerb vor Ort gemacht werden. Die vielen guten Ansätze, die es dafür in Deutschland bereits gibt, macht der Digital-Pakt Alter sichtbar und baut sie weiter aus. Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative zur Stärkung von gesellschaftlicher Teilhabe und Engagement Älterer in einer digitalisierten Welt. Was den DigitalPakt stark macht, sind seine Partner. 12 namhafte Partnerorganisationen konnte der DigitalPakt bisher gewinnen. Außerdem konnten bundesweit 150 Erfahrungsorte mit niedrigschwelligen Bildungsangeboten für ältere Menschen sowie der Unternehmenswettbewerb Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich angeboten und umgesetzt werden.

Verein(t) gegen Einsamkeit

Sportvereine sind Orte der Begegnung, in denen Menschen aller Altersgruppen Gleichgesinnte treffen, Gemeinschaft und Verbundenheit erleben können. Das Projekt „Verein(t) gegen Einsamkeit“ (2022-2024) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stellt die Mehrwerte des gemeinwohlorientierten Sports und der Sportvereine in der Begegnung von Einsamkeit heraus. Es trägt dazu bei, Strategien zu erarbeiten und zu erproben, wie Menschen mit Einsamkeitserleben durch die Vielfalt an Sportverbänden in Deutschland erreicht und in die rund 87.000 Turn- und Sportvereine integriert werden können. Gefördert wird das Modellprojekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) als ein Element der Strategie gegen Einsamkeit. 

Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe

Mit dem Projekt „Pausentaste“ des BMFSFJ sollen pflegende Kinder und Jugendliche sowie pflegende Studierende und Auszubildende bundesweit durch ein niederschwelliges Beratungsangebot unterstützt werden. Pflegende Kinder und Jugendliche haben weniger Zeit als nicht-pflegende Gleichaltrige für soziale Kontakte, Freundschaften und Freizeit, was Einsamkeit befördern kann. Vielfach führt innerfamiliäre Pflegeverantwortung in jungen Jahren auch dazu, dass sich pflegende Kinder und Jugendliche aus Scham zurückziehen. Darüber hinaus leiden junge Pflegende häufiger als nicht-pflegende Jugendliche unter Mobbing und sozialer Ausgrenzung. Das Projekt „Pausentaste“ hilft jungen Pflegenden deshalb, Pausen einzulegen, zu reflektieren und Hilfsangebote wahrzunehmen oder über die eigene Situation zu sprechen – auch anonym.

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PROJEKTE, DIE VERBINDEN

Start with a Friend e.V.

Start with a Friend e.V. bringt Menschen zusammen – in 1:1 Tandems und lokalen Communities. In 25 Städten Deutschlands bietet der Verein Engagementmöglichkeiten und schafft Räume, in denen sich alle Menschen gegenseitig stärken können. Durch Bildung, Partizipation und Empowerment. Gemeinsam wird so der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft und die Demokratie gestärkt.

Freunde alter Menschen e.V.

Freunde alter Menschen e.V. ist eine Freiwilligen-Organisation mit internationaler Ausrichtung. Weltweit engagieren sich Freiwillige und Mitarbeiter*innen gemeinsam gegen die Vereinsamung von alten Menschen. Der Verein konzentriert sich auf Menschen im hohen Alter, die häufig nicht mehr mobil und fit sind. Zentraler Bestandteil des Engagements sind dabei die Besuchspartnerschaften. Freunde alter Menschen vermitteln Besuchspartnerschaften in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München.

Initiative GemEinsamkeit

Die Initiative GemEinsamkeit ist eine gemeinnützige Bewegung von Organisationen und Akteur*innen, die sich aus der Zivilgesellschaft heraus für eine koordinierte und sektorübergreifende Bearbeitung der Themen Einsamkeit und Soziale Isolation in Deutschland einsetzt.

nebenan.de

nebenan.de ist Deutschlands größtes soziales Netzwerk für Nachbar*innen. Über die kostenlose digitale Plattform können sich Nachbar*innen kennenlernen, helfen, zu Aktivitäten verabreden, Dinge teilen und verschenken. Alle Nutzer*innen sind adressverifiziert, treten mit Klarnamen auf und wohnen ca. 10 Gehminuten voneinander entfernt. Bei nebenan.de gibt es keine Werbung, die auf der Auswertung bestimmter persönlicher Vorlieben und Interessen der Nutzer*innen beruht. Außerdem ist nebenan.de ISICO zertifiziert und TÜV-geprüft.

Radeln ohne Alter

Radeln ohne Alter ist ein Verein mit Sitz in Bonn. Unter dem Motto „Jeder hat das Recht auf Wind in den Haaren“ bietet der Verein Senior*innen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, ehrenamtliche Rikscha-Fahrten an. Das Angebot besteht bundesweit an 80 Standorten.

Retla e.V.

Der Verein Retla e.V.  (»Alter« rückwärts gelesen), mit Sitz in München, verbindet Akteur*innen, bündelt Maßnahmen und bringt neue Initiativen auf den Weg, um die Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Mit der Telefonengel-Initiative konnten seit 2020 bis heute über 1000 freiwillige Telefonhelfer*innen für über 700 Pat*innenschaften vermittelt werden, um trotz physischer Distanz trotzdem soziale Nähe zu schaffen. Das Gesprächsangebot der Telefonengel richtet sich nach den Bedürfnissen der Anrufenden: lockere oder ernste Themen oder eine Verabredung zum regelmäßigen Schwätzchen.

 Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) ist das Netzwerk der rund 500 Seniorenbüros in Deutschland. Seniorenbüros bieten Beratung, Begegnung und Begleitung und sind aktiv gegen die Einsamkeit älterer Menschen. Es gibt z.B. Nachbarschaftshilfen, Alltagsbegleitung, Interessengruppen, Digitale Stammtische, Mittagstische und vieles mehr.

Weitere Informationen zur Arbeit der BaS finden Sie hier. Zudem können Sie sich unter den folgenden Links über die Angebote in Seniorenbüros und über die Standorte informieren.

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DIGITALE TEILHABE

Wege aus der Einsamkeit e.V.

Im Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. (W.a.d.E.), der 2007 gegründet wurde, dreht sich alles um das Alter und ein positiveres Bild davon.
Die Digitalisierung und die Teilhabe der Menschen 65+ in der digitalen Welt sind seit acht Jahren die TOP-Themen in der Arbeit des Vereins. Das Ziel ist es dabei, eine digitale Spaltung zwischen Jung und Alt, Arm und Reich und Zuhause und Altenheim zu verhindern.
Wege aus der Einsamkeit bietet digital und analog (in Hamburg und Berlin ) kostenfeie Gesprächsrunden an, wie zum Thema „Das 1×1 der Tablets und Smartphones für Menschen 65+“.
Sobald es Corona wieder zulässt werden auch analogen Treffen ohne Digitalisierung in Hamburg und Berlin stattfinden. Weitere Informationen finden Sie auf der Vereinsseite: www.wegeausdereinsamkeit.de

Digitaler Engel

Digitaler Engel: DABEI SEIN! ONLINE IM ALTER.
Online Reisen buchen, mit den Enkeln online in Kontakt bleiben oder das eigene Zuhause zum Smart Home umrüsten: Das mobile Ratgeberteam von Deutschland sicher im Netz e.V. bietet Hilfe bei konkreten Fragen rund um die Digitalisierung. Der Digitale Engel vermittelt älteren Menschen praxisnah, persönlich und vor Ort, wie die täglichen Abläufe und Gewohnheiten durch digitale Anwendungen bereichert und erleichtert werden können. Hierfür fährt der Digitale Engel mit einem Infomobil durch die ländlichen Regionen Deutschlands.

Digital-Kompass

Der Digital-Kompass stellt kostenfreie Angebote für Senioren rund um Internet und Co. bereit. An deutschlandweit 100 Standorten unterstützen Internetlotsen ältere Menschen dabei digitale Angebote selber auszuprobieren. Der Digital-Kompass ist ein Treffpunkt für persönlichen Austausch, für Schulungen vor Ort und online und um Materialien zu erhalten.

Die gute Stunde

Seit Anfang 2021 veranstaltet Die Gute Stunde Online-Kulturveranstaltungen für Kunst- und Kulturliebhaber*innen aller Altersgruppen. Das Ziel ist, besonders älteren Menschen unabhängig vom Standort kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Wenn der Besuch einer Kultureinrichtung nicht möglich ist, können mehrmals im Monat Veranstaltungen via Zoom besucht werden. Künstler*innen gestalten Konzerte, Lesungen, Kunstführungen und Filmvorführungen. Die Gute Stunde fördert gemeinsames Kulturerleben für alle, die Spaß an Kunst und Kultur haben.

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PROJEKTE, DIE ZUM THEMA ARBEITEN

Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel (ZWK)

Bis Ende 2024 werden im Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – attraktiv im Wandel“ (ZWK) 40 Modellkommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels begleitet und unterstützt. Ein Unterstützungsinstrument ist der digitale Werkzeugkoffer: Hier stehen Methoden, Konzepte und übertragbare Best-Practice-Dokumentationen allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Zum Beispiel eine Dokumentation zum Online-Seminar „Kommunen gegen Einsamkeit und soziale Isolation“.

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APPS, DIE VERBINDEN

Bitte beachten Sie

Alle vorgestellten Apps sind mit ihren Grundfunktionen kostenlos. Einige Dienste bieten Premium-Funktionen gegen einen Aufpreis an. Für eine Kontaktaufnahme sind diese Bezahl-Abos aber meist nicht notwendig. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärungen und -richtlinien zur Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten durch das jeweilige Angebot.

GemeinsamErleben

GemeinsamErleben ist eine Freizeit-Community im deutschsprachigen Raum. Um ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit zu setzen, sind die Grundfunktionen inklusive der Kontaktaufnahme zu anderen Mitgliedern kostenlos. So können über die Plattform andere Personen in der Nähe gefunden werden und Verabredungen zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten getroffen werden.

Auf dieser Seite wurde zuvor „Spontacts“ aufgeführt. Spontacts ist Teil des GemeinsamErleben-Netzwerks.

Helpcity

Helpcity.de bietet mithilfe einer App den kostenlosen und anonymen Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen an. Gespräche mit Mentor*innen und Expert*innen sind gegen eine Gebühr ebenfalls möglich. Abhängig von der individuellen Situation, den Interessen und dem Standort wird es den Benutzer*innen erleichtert, den passenden Kontakt zu finden.

Meet 5

Sie möchten etwas unternehmen, aber wissen nicht mit wem? Auf Meet5 finden sich jeden Tag und überall Menschen, um gemeinsam Zeit zu verbringen. In der deutschlandweiten Community teilen Menschen ab 40 ihre Leidenschaften und planen gemeinsam Freizeitaktivitäten.

friendsUp

FriendsUp ist eine App, die darauf ausgerichtet ist, neue Freundinnen zu finden, mit denen Frauen sich in ihrer Freizeit verabreden können – zum Kaffeetrinken, für einen Kinobesuch oder für gemeinsame sportliche Aktivitäten. Die App wurde speziell für Frauen entwickelt.

Weitere Informationen

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick zu den verschiedenen Angeboten bei Einsamkeit. Hier finden Sie auch unsere bundesweite Angebotslandkarte. Falls ihr Projekt noch nicht auf der Karte ist, können Sie es dort über unsere Umfrage eintragen.

Begleitend zur Strategie gegen Einsamkeit finden Sie auf der Website des Kompetenznetzes Einsamkeit Informationen zu geplanten Aktionen wie zum Beispiel der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“.

Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Das Bundesgesellschaftsministerium (BMFSFJ) setzt sich dafür ein, dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung wirksam zu begegnen. Hier finden Sie weitere Informationen

Mehr Informationen über die Arbeit der Geschäftsstelle zur Begleitung der Strategie gegen Einsamkeit.

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Kompetenznetz Einsamkeit am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.  

info (at) kompetenznetz-einsamkeit.de

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