Allianz gegen Einsamkeit
Einsamkeit ist eine ernstzunehmende gesellschaftliche Herausforderung. Sie betrifft Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und Lebensphasen und kann weitreichende Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft haben. Um Einsamkeit zu begegnen, braucht es eine breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit sowie Aktivitäten von vielfältigen Akteurinnen und Akteuren.
Mit der Allianz gegen Einsamkeit (AgE) sollen Kräfte, Wissen und Engagement der Mitglieder gebündelt werden, um die Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit zu verbessern sowie das Miteinander und die soziale Teilhabe zu stärken.
Die Allianz gegen Einsamkeit soll einen Beitrag dazu leisten, Aktivitäten zur Bekämpfung von Einsamkeit und zur Schaffung von mehr Verbundenheit auf breiter gesellschaftlicher Ebene zu verankern.
Weitere Informationen
Die Allianz gegen Einsamkeit möchte eine breitere gesellschaftliche Sensibilisierung fördern. Ziel ist es, Einsamkeit in unterschiedlichen Lebensbereichen zu adressieren und Teilhabe zu ermöglichen. Die Mitglieder der Allianz sollen gemeinsam dazu beitragen, die Angebots- und Präventionslandschaft zu verbessern. Darüber hinaus soll die Allianz die fachliche Weiterentwicklung von Ansätzen zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche fördern. Zudem sollen konkrete Angebote öffentlichkeitswirksam in den Fokus gerückt werden.
Die Allianz gegen Einsamkeit ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., an dem das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) angesiedelt ist, unterstützt das BMBFSFJ bei der Umsetzung der Allianz gegen Einsamkeit.
Was ist die Allianz?
Die Allianz gegen Einsamkeit ist ein bundesweites Netzwerk aus verschiedenen Organisationen, die sich gemeinsam gegen Einsamkeit engagieren. Die Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wollen mit ihrem Wissen das gesellschaftliche Miteinander stärken, Einsamkeit vorbeugen und sie lindern sowie entsprechende Maßnahmen sichtbarer machen.
Die Allianz gegen Einsamkeit möchte eine breitere gesellschaftliche Sensibilisierung fördern. Ziel ist es, Einsamkeit in unterschiedlichen Lebensbereichen zu adressieren und Teilhabe zu ermöglichen. Die Mitglieder der Allianz sollen gemeinsam dazu beitragen, die Angebots- und Präventionslandschaft zu verbessern. Darüber hinaus soll die Allianz die fachliche Weiterentwicklung von Ansätzen zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche fördern. Zudem sollen konkrete Angebote öffentlichkeitswirksam in den Fokus gerückt werden.
Zur Information über Mitwirkungsmöglichkeiten, zur Vernetzung und zum Austausch der Mitglieder bietet die Allianz gegen Einsamkeit unterschiedliche Formate an. Dazu zählen bspw. die jährliche Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit“, ein jährliches digitales Treffen für alle Mitglieder, ein Forschungskolloquium und Fachgruppen, bei denen eine Mitwirkung auf Einladung möglich ist. Gleichzeitig dienen diese Formate sowie eine Rubrik zur Allianz auf der Internetseite des KNE dazu, die vielfältigen Aktivitäten der Mitglieder zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Damit sollen zum einen bestehende Angebote sichtbar gemacht und zum anderen Inspiration für weitere Akteurinnen und Akteure geschaffen werden. Darüber hinaus ist die Verleihung des Gemeinsamkeitspreises geplant, um die vielfältigen Projekte und Initiativen zum Thema Einsamkeit zu würdigen sowie zur Nachahmung anzuregen.
Die Allianz gegen Einsamkeit ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., an dem das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) angesiedelt ist, unterstützt das BMBFSFJ bei der Umsetzung der Allianz gegen Einsamkeit.
Wer kann Mitglied werden?
Mitglieder in der Allianz gegen Einsamkeit können zunächst Verbände, Stiftungen, Vereine, Initiativen, Organisationen, gemeinnützige Unternehmen und Institutionen werden, die in Politik und Verwaltung, Gesundheit, Zivilgesellschaft, Forschung und Wissenschaft oder Wirtschaft auf Bundes- oder Landesebene tätig sind. Zudem können Kommunen Mitglied der Allianz sein.
Einzelpersonen können Mitglied der Allianz werden, wenn sie über eine relevante und dem Themenfeld entsprechende institutionelle Anbindung verfügen (bspw. Universitäten, Verbände etc.).
Die Mitgliedschaft von politischen Parteien und parteinahen Stiftungen sowie parteinahen Verbänden in der Allianz gegen Einsamkeit ist ausgeschlossen.
Wer kann noch mitwirken?
Die oben genannten Akteurinnen und Akteure können Mitglied in der AgE werden. Darüber hinaus ist eine vielfältige Mitwirkung für weitere Akteurinnen und Akteure möglich.
Wirtschaftliche Akteurinnen und Akteure werden über die Verbände (z. B. Unternehmerverbände, Dachverbände, Arbeitgeberverbände) angesprochen. Möglichkeiten zur Mitwirkung von einzelnen Unternehmen sollen im weiteren Verlauf der Arbeit an der AgE konkretisiert werden.
Die Allianz gegen Einsamkeit hat zum Ziel, eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema zu erreichen. Zur Erreichung dieses Ziels können anlassbezogene (bspw. zur Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“) und individuelle Kooperationen mit Medienunternehmen und Rundfunkanstalten (bspw. zur Umsetzung von Kampagnen) eingegangen werden.
Wie wird man Mitglied?
Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft in der AgE haben, können Sie diesen Fragenbogen zur Interessensbekundung ausfüllen.
Eine Entscheidung über die Zulassung von Allianz-Mitgliedern erfolgt durch das BMBFSFJ. Sie bedarf keiner Rechenschaft.
Die Mitglieder müssen eine Ansprechperson oder -stelle in der Organisation / Institution etc. benennen, die fachlich sprechfähig ist und das Mitglied bei Aktivitäten der Allianz vertreten kann.
Was bedeutet eine Mitgliedschaft?
Die Mitgliedschaft in der Allianz gegen Einsamkeit ermöglicht die Teilhabe an einem bundesweiten Netzwerk aus unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren, das sich gemeinsam einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und engagiert gegen Einsamkeit einsetzt. Die Allianz unterstützt dabei den Austausch und die Vernetzung unter den Mitgliedern. Die Mitglieder der AgE werden auf der Internetseite des KNE vorgestellt. Die Allianz bietet den Mitgliedern zudem die Möglichkeit, ihre Aktivitäten zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit öffentlich darzustellen. Zudem werden die Mitglieder frühzeitig über geplante Aktivitäten der Allianz sowie über Beteiligungsmöglichkeiten informiert (z. B. Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“, Preisverleihung, Förderungen, Ausschreibungen).
Die Mitglieder verpflichten sich, einen Beitrag zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit in ihrem Wirkungsfeld zu leisten. Dabei ist es wünschenswert, dass die Mitglieder Maßnahmen oder Aktivitäten initiieren, die mit der Mitgliedschaft in der Allianz verbunden werden. Diese können sowohl auf der Ebene der Organisation bzw. Institution als auch auf einer gemeinschaftlichen bzw. nachbarschaftlichen Ebene oder auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene ansetzen. Die Aktivität / Maßnahme kann zum Zeitpunkt des Eintritts in die Allianz bereits bestehen und darf noch nicht abgeschlossen sein.
Mittel zur Förderung von Aktivitäten der Mitglieder zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit stehen nicht zur Verfügung. Die Rolle der Allianz ist es, die Plattform zu bieten.
Erklärung der Allianz
Einsamkeit ist eine ernstzunehmende gesellschaftliche Herausforderung. Sie betrifft Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und Lebensphasen und kann weitreichende Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft haben. Dazu zählen gesundheitliche Auswirkungen wie bspw. ein erhöhtes Risiko für Depressionen und suizidale Gedanken sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz. Zudem kann Einsamkeit das Vertrauen in andere Personen, die politische Teilhabe und das Vertrauen in politische Institutionen negativ beeinflussen. Darüber hinaus kann Einsamkeit das Engagement am Arbeitsplatz sowie die Arbeitszufriedenheit beeinträchtigen.
Erhöhte Einsamkeitsbelastungen können Menschen in allen Altersgruppen und Lebenslagen betreffen. Während vor der COVID-19-Pandemie ältere Menschen am stärksten von Einsamkeit betroffen waren, ist die Einsamkeitsbelastung bei jüngeren Menschen in den letzten Jahren am höchsten. Darüber hinaus haben Menschen in verschiedenen Lebenslagen ein erhöhtes Einsamkeitsrisiko. Hierzu zählen bspw. alleinerziehende Personen, von Armut betroffene und erwerbslose Personen, Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige sowie queere Personen.
Die Ursachen und Auswirkungen von Einsamkeit sind komplex und fallen in verschiedene gesellschaftliche Handlungsfelder. Um das Thema nachhaltig und zielgerichtet zu fokussieren, bedarf es einer übergreifenden Bearbeitung. Daher braucht es eine breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit sowie Aktivitäten von vielfältigen Akteurinnen und Akteuren. Mit der Allianz gegen Einsamkeit wollen wir Kräfte, Wissen und Engagement der Mitglieder bündeln, um die Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit zu verbessern sowie Verbundenheit, das gesellschaftliche Miteinander und unsere Demokratie zu stärken.
Die Allianz gegen Einsamkeit möchte eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung fördern. Ziel ist es, Einsamkeit in unterschiedlichen Lebensbereichen zu adressieren und Teilhabe zu ermöglichen.
Die Mitglieder der Allianz tragen gemeinsam dazu bei, die Angebots- und Präventionslandschaft zu verbessern, indem sie die Schaffung neuer Aktivitäten fördern und die Sichtbarkeit von Angeboten unterstützen sowie zu Einsamkeit in ihren Wirkungskreisen sensibilisieren. Darüber hinaus soll die Allianz die fachliche Weiterentwicklung von Ansätzen zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche fördern. Zudem sollen konkrete Angebote öffentlichkeitswirksam in den Fokus gerückt werden.
Die Mitglieder der Allianz verpflichten sich, in ihrem eigenen Handlungsbereich, im Sinne der Ziele der Allianz zu wirken.
Die Allianz gegen Einsamkeit ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., an dem das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) angesiedelt ist, unterstützt das BMBFSFJ bei der Umsetzung der Allianz gegen Einsamkeit.
Mitglieder der Allianz
Hier finden Sie eine Übersicht zu den Mitgliedern der „Allianz gegen Einsamkeit“
Allianz Galerie
Hier finden Sie Praxisbeispiele der Mitglieder der Allianz gegen Einsamkeit.



